Venezianische Tomatensuppe

Vegetarisch

Venezianische Tomatensuppe

Innerhalb einer halben Stunde könnten Sie zum Beispiel darüber nachdenken, ob Ihnen „O sole mio“ in der Version von Enrico Caruso oder Luciano Pavarotti besser gefällt – oder dieses Rezept für Venezianische Tomatensuppe nachkochen. Am besten, Sie denken beim Kochen darüber nach und singen dabei Ihre eigene Version.

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Zutaten

für 4 Personen

  • 4 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Dose ORO di Parma stückige Tomaten (425 ml)
  • 1 Flasche ORO di Parma Passata Rustica (400 ml)
  • 1 l Gemüsebrühe
  • frische Basilikumblätter
  • 1 Ciabatta-Brot (alternativ: Baguette)
  • 150 g Parmesankäse

Olivenöl „extra vergine“ zum Braten, 1 Prise Zucker, 1 Prise Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer aus der Mühle


Fruchtige Tomaten, knuspriges Ciabatta und würziger Parmesan werden in dieser Zuppa di pomodoro alla venezia zum kulinarischen Gedicht.

Die Vorbereitung

Zunächst sollten Sie Ihre Brühe – ob selbstgemacht oder gekauft – einsatzbereit halten und den Parmesan reiben. Dann müssen Sie ein bisschen schneiden: erst die geschälten Zwiebeln und den Knoblauch ganz fein, dann das Ciabatta in circa 1 cm dicke Scheiben und zuletzt das Basilikum so klein es geht. Ein paar Basilikumblätter können Sie sich zum Dekorieren aufheben.

Das Köcheln

Bringen Sie das Olivenöl in einem Topf auf mittlere Hitze. Darin werden Zwiebeln und Knoblauch angeschwitzt. Vergessen Sie dabei das Rühren nicht! Geben Sie nun nacheinander die stückigen Tomaten und die Brühe dazu, etwas später auch die Passata Rustica. Nun kommen Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Zucker hinein. Die Suppe jetzt für rund zehn Minuten köcheln lassen. Ab und zu umrühren.

Das Ciabatta

Während die Suppe köchelt, können Sie sich dem Ciabatta widmen. Das Brot enthält in seiner Grundform Weizenmehl, Weizensauerteig, Hefe, Salz, Wasser und Olivenöl. Außerdem gibt es viele Varianten etwa mit getrockneten Tomaten, Oliven oder Kräutern. Ciabatta ist typisch italienisch – und noch gar nicht so alt: Erst im Jahr 1982 wurde es vom italienischen Müller Arnaldo Cavallari in der Region Venetien „erfunden“ – als italienisches Gegenstück zum französischen Baguette. Allerdings gab es schon vorher recht ähnliche Brotrezepte. Bei der Namensfindung ging Cavallari übrigens nach dem Aussehen des Brotes, nicht nach dem Geschmack: Ciabatta bedeutet übersetzt „Pantoffel“. 

Ihr geschnittenes „Pantoffelbrot“ geben Sie nun bei mittlerer Hitze in eine Pfanne mit Olivenöl und rösten die Scheiben von beiden Seiten goldgelb.

Das Finale

Mischen Sie das Basilikum in die Suppe. Noch ein letztes Abschmecken mit Salz und Pfeffer. Jetzt die „Zuppa di pomodoro“ in Suppenteller gießen, die Ciabatta-Scheiben auf die Suppe legen,  den Parmesan darüber streuen und mit Basilikum dekorieren.

Buon appetito!


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