Pizza mit Sardellen

Fisch

Pizza mit Sardellen „alla napoletana“

Diese neapolitanische Pizza ist die Lieblingspizza der italienischen Schauspielerin Sophia Loren – geboren und aufgewachsen in der Nähe von Neapel. Vielleicht wird „alla napoletana“ mit diesem Rezept bald auch zu Ihrer Lieblingspizza.

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Zutaten

für 4 Personen

  • Selbstgemachter Pizzateig oder – für Eilige – Fertigteig aus dem Supermarkt
  • 1 Dose ORO di Parma Pizzasauce Oregano (425 ml)
  • 1 Glas Sardellenfilets in Öl (50–100 g)
  • 3–4 frische Tomaten
  • 2 Kugeln Mozzarella (à 125 g)
  • 250 g Provolonekäse (alternativ: zusätzlich 250 g Mozzarella)

Olivenöl „extra vergine“, Mehl zum Ausrollen, frische Oreganoblättchen zum Garnieren


Pizza auf neapolitanische Art – mit eingelegten Sardellen.

Die Vorbereitung

Hier finden Sie ein einfaches Rezept für Pizzateig. Bei fertigem Pizzateig reduziert sich die Zubereitungszeit um etwa 1 Stunde. Schneiden Sie den Mozzarella und die frischen Tomaten in Scheiben. Hier verraten wir Ihnen, woran Sie frische Tomaten erkennen. Schneiden Sie den Teig in vier etwa gleich große Stücke. Drücken Sie die Teigstücke mit der Hand flach und rollen diese mit einem Nudelholz auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus. Sie sollten auch schon den Backofen auf die höchste Temperatur vorheizen.

Die Sardellen

Sardellen („Acciughe“) oder Anchovis sind eine Delikatesse der mediterranen Küche – insbesondere der italienischen. Ihr weiches Fleisch und ihr kräftiges Aroma machen sie zu einem beliebten Fisch: gebraten, gegrillt, frittiert oder eingelegt in Salz oder Öl. Pizzen bekommen mit Sardellen ein herrliches Aroma. Aber auch in einer selbstgemachten Tomatensauce schmecken Sardellen besonders gut. Und wenn Sie Sardellenfilets nehmen, sparen Sie sich außerdem das Filetieren des Fisches.

Der Provolone

Provolone ist ein italienischer Schnittkäse aus pasteurisierter Kuhmilch. Er stammt heute aus der Po-Ebene in Norditalien, ursprünglich brachten allerdings süditalienische Hirten den Käse aus Kampanien nach Norden. Provolone wird nach einem besonderen Herstellungsverfahren erhitzt, gezogen und in ganz unterschiedliche Formen gebracht. Provolone ist leicht elastisch, weiß bis leichtgelb und hat unregelmäßige Risse. Es gibt mild-sahnigen Provolone („dolce“) und kräftigen („piccante“). Weil er gut schmilzt, ist Provolone ein idealer Käse für Pizzen.

Das Belegen

Legen Sie den fertigen Pizzaboden auf ein Backblech mit Ölivenöl oder Backpapier. Verstreichen Sie die Pizzasauce Oregano auf den vier Pizzen und verteilen Sie die Tomatenscheiben. Jetzt reiben Sie den Provolone darüber und legen die Mozzarellascheiben darauf. Zum Schluss noch die Sardellenfilets auf den Mozzarella, mit etwas Olivenöl beträufeln – und Ihre Pizza ist backbereit.

Das Finale

Schieben Sie die Pizza in den vorgeheizten Backofen. Die Backzeit hängt stark von der Temperatur ab. Bei 220 °C beträgt sie etwa 20 min. Italienische Profi-Pizzaöfen schaffen 400–500 °C. Da ist die Pizza in wenigen Minuten fertig. Wenn Sie Ihren Ofen auf höchste Temperatur bringen, also meistens bis maximal 300 °C, reduziert sich die Backzeit. Dann vertrauen Sie einfach Ihren Augen: Wenn der Käse zerlaufen ist, die Pizzasauce blubbert und der Rand leicht bräunlich wird, ist die Pizza fertig. Nun nehmen Sie die Pizza aus dem Ofen, garnieren sie mit den Oreganoblättchen – und ab damit auf Teller oder Brett.

Buon appetito!


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