Daran können Sie reife und frische Tomaten erkennen, die schmecken

Lecker oder lasch? In unserem Einkaufstipp verraten wir Ihnen, was Sie beim Kauf von Tomaten beachten sollten.

Frische und verarbeitete Tomaten gehören zur original italienischen Küche. Sie sind eine wesentliche Zutat vieler Kochrezepte. Frische Tomaten – vom Markt oder aus dem Supermarkt – sind das ganze Jahr verfügbar. Und sie sehen immer verführerisch aus, auch im Winter. Leider schmecken sie aber oft alles andere als lecker und aromatisch, sondern lasch und wässrig. Deshalb zeigen wir Ihnen ein paar einfache Tricks, mit denen Sie ärgerliche Fehlkäufe vermeiden – und wirklich leckere Tomaten genießen können.


Das sagt Ihnen die Tomatenschale

Ob rote Tomaten reif und frisch sind, erkennen Sie ganz leicht an ihrer Farbe: Ist die Schale durchgängig rot gefärbt, ohne grüne Stellen, dann ist die Tomate reif. Aber Vorsicht: Ist das Rot vollkommen gleichmäßig, wurde die Tomate vermutlich zu früh geerntet und anschließend mit einem sogenannten Reifungsgas besprüht. Kleine „Farbmacken“ sind also eher ein Zeichen für guten Geschmack.

Die Tomatenschale sollte außerdem bei leichtem Druck mit dem Finger ein bisschen nachgeben – also weder hart noch matschig sein. Achten Sie beim Kauf unbedingt darauf, dass die Schale unbeschädigt ist. Kleine Risse und Druckstellen sind dann ok, wenn Sie die Tomaten schnell verarbeiten möchten.

Achten Sie auf Blätter und Stängel – oder die Verpackung

Bei vielen Tomaten befinden sich noch Blätter und Stängel an der Frucht (Rispentomaten). Sind beide noch grün und nicht verwelkt, ist die Tomate in der Regel frisch. Wenn Sie die Tomate ohne großen Widerstand vom Stängel ziehen können, ist sie reif. Müssen sie kräftig ziehen, noch nicht. Und wenn die Tomate fast von alleine abfällt, dann ist sie überreif. 

Im Supermarkt werden Tomaten oft in Plastikschalen und -folien verkauft. Auch daran können Sie den Frischegrad erkennen: Wenn sich an der Innenseite der Verpackung viel Feuchtigkeit angesammelt hat, ist das ein Zeichen dafür, dass die Tomate schon länger lagert.

Der intensive Duft täuscht Geschmack vor

„Ahhh, dieses Aroma. Diese Tomaten müssen ja gut schmecken!”
Das ist leider nicht so. Lassen Sie sich bei Rispentomaten nicht vom intensiven Duft täuschen. Der stammt von kleinen Haaren auf Blättern und Stängeln der Pflanze. Mit dem Geschmack der Tomate hat das nichts zu tun.

Die beste Tomatensaison für Geschmack

Wie bei allen Obst- und Gemüsesorten, gilt auch bei Tomaten: In der Saison schmecken sie am besten. Die Tomatensaison in Deutschland geht circa von Juli bis September. In Italien sind die klimatischen und geografischen Bedingungen für den Tomatenanbau deutlich besser. Deshalb beginnt die Saison etwas früher und dauert länger.

Außerhalb der Saison kommen frische Tomaten in der Regel aus Treibhäusern. Sie werden sehr früh geerntet und haben einen weiten Weg zurückgelegt. Diese Faktoren wirken sich jedoch häufig negativ auf den Geschmack aus. Eine deutlich aromatischere Alternative sind Tomaten in Dosen, Flaschen oder Tüten. Denn diese Tomaten werden vollreif zur Tomatensaison geerntet und verarbeitet – also genau dann, wenn sie am besten schmecken. Außerdem werden dafür üblicherweise Tomatensorten verwendet, die weicher und aromatischer sind und sich besser zum Kochen eignen. Interessanterweise bringen also vor allem verarbeitete Tomaten den vollen Tomatengeschmack auf den Teller – und zwar das ganze Jahr, unabhängig davon, ob gerade Saison für Tomaten ist oder nicht.

Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, ob eine frische Tomate gut schmeckt:
Gehen Sie auf den Wochenmarkt oder ins Fachgeschäft. Ein guter Gemüsehändler wird Ihnen gern eine Tomate aufschneiden und sie probieren lassen.

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