Tagliatelle al ragù bolognese

Fleisch

Pasta-Rezept für Tagliatelle al ragù alla bolognese

Den Nudelklassiker Spaghetti Bolognese gibt es in Italien nicht. Dort heißt es Ragù alla bolognese. Die Sauce köchelt stundenlang – und wird dann mit Tagliatelle-Nudeln gegessen. Ein echter Genuss, der Sie „Spaghetti Bolo“ vergessen lässt.

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Zutaten

für 4 Personen

  • 500 g frische Tagliatelle – am besten selbstgemacht
  • 300 g Hackfleisch vom Rind (grob gehackt)
  • 150 g Pancetta (gepökelter Schweinebauch)
  • 1–2 Karotten
  • 50 g Stangensellerie
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Pckg. ORO di Parma stückige Tomaten (400 g)
  • 1–2 EL ORO di Parma Tomatenmark 2-fach konzentriert
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 100 ml Vollmilch

etwas Gemüsebrühe, Olivenöl „extra vergine“ zum Anschwitzen, Salz und Pfeffer aus der Mühle, ein Schuss Sahne (nur, wenn Sie keine frische Pasta verwenden)


Unerreichter Klassiker: Dieses italienische Rezept für Ragù alla bolognese mit Tagliatelle ist eine geschmackliche Offenbarung.

Die Vorbereitung

Hacken Sie Zwiebel, Karotten und Sellerie in sehr feine Stücke, schneiden Sie die Pancetta klein. Wenn Sie die Pasta selber machen möchten, haben wir hier ein einfaches Rezept.

Die Pancetta

Pancetta ist eine traditionelle italienische Spezialität: Der luftgetrocknete und gepökelte Schweinebauch hat einen besonders zarten und milden Geschmack. Auch immer mehr deutsche Metzger und gut sortierte Supermärkte haben Pancetta im Sortiment. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Scheiben fein geschnitten sind – ungefähr so dünn wie Frühstücksspeck, den Sie übrigens als Pancetta-Alternative nehmen können.

Der Ragù

Viele Geschichten ranken sich um den Ragù alla bolognese und die Originalrezeptur: Hier erfahren Sie mehr über den „Mythos Bolognese“. Nehmen Sie eine Kasserolle oder eine große hochwandige Pfanne und bringen Sie darin das Olivenöl auf mittlere Hitze. Schwitzen Sie dann Pancetta, Zwiebeln, Karotten, Sellerie und das Tomatenmark darin an. Jetzt kommt das Hackfleisch dazu und wird bei hoher Temperatur angebraten, bis es herrlich brutzelt. Dann gießen Sie mit dem Weißwein auf. Wenn die Flüssigkeit verdunstet ist, geben Sie die stückigen Tomaten und die Brühe dazu. Jetzt stellen Sie die Herdplatte auf niedrige Temperatur und lassen den Ragù zugedeckt mindestens 2 Stunden köcheln. Gelegentlich umrühren nicht vergessen.

Die Tagliatelle

So wie bei Fusilli-Nudeln gibt es auch bei den Tagliatelle eine legendenhafte Entstehungsgeschichte: Die Haare der Renaissance-Fürstin Lucrezia Borgia sollen bei ihrer Hochzeit mit Alfonso I. d’Este dem Hofkoch als Vorbild für seine Pasta-Kreation gedient haben. Welches Vorbild Ihre Tagliatelle haben, wissen wir nicht. Aber wir wissen, dass Sie jetzt etwa 4 Liter gesalzenes Wasser (1 TL Salz pro Liter) zum Kochen bringen und die Nudeln darin kochen. Etwa 3 Minuten bei frischer Pasta, bei getrockneter Pasta aus Hartweizen wie auf der Packung angegeben.

Das Finale

Während die Nudeln kochen, geben Sie die Milch zum Ragù – das nimmt den Tomaten die Säure. Dann salzen und pfeffern. Bei getrockneter Pasta – aber wirklich nur dann – können Sie noch einen Schuss frische Sahne dazugeben. Die fertigen Nudeln gut abtropfen lassen, auf Tellern anrichten und mit dem Ragù alla bolognese vermischen.

Buon appetito!


Verwendete Produkte:


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